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Die Bedeutung des Lichts für die Pflanzen

In ihrer natürlichen Umgebung sind Pflanzen weißem, also in der Regel Sonnenlicht ausgesetzt. Es beinhaltet alle Spektralfarben, was die Bewegung der Pflanzen in Richtung Sonne auslöst. Ihr kennt das auch, wenn Ihr in Urlaub fahrt, fahrt Ihr ja auch am liebsten in den sonnigen Süden, der Wärme entgegen. Lampenlicht hingegen besitzt nicht alle Spektralfarben. Die Pflanzen wachsen daher in Räumen in alle Richtungen. Nichts fördert also das Wachstum von Pflanzen und letztlich aller Lebewesen so sehr wie das Licht, das physikalisch betrachtet nichts anderes als eine elektromagnetische Strahlung ist. Ohne Licht werden Pflanzen schnell geschädigt, sie vergeilen.

Bei der Fotosynthese wird mit Hilfe des Blattgrüns, des sogenannten Chlorophylls, Lichtenergie in chemische Energie umgewandelt. Diese wird zum Aufbau von Kohlehydraten verwendet, wie das auch beim Menschen durch die Nahrungszufuhr geschieht. Da die Pflanzen sich natürlich nicht so wie wir ihr Essen im Supermarkt kaufen können, brauchen sie die Sonne, um die Fotosynthese durchführen zu können. Das dabei erzeugte Abfallprodukt, der Sauerstoff, ist lebenswichtig für uns, und auch die schützende Ozonschicht besteht daraus. So wird aus Abfall etwas Nützliches, das Recycling der Natur. Die Länge der Tageshelligkeit beeinflusst das Wachstum der Zimmerpflanzen. In den Wintermonaten, wenn es nur sieben Stunden hell ist, beobachtet man bei den Pflanzen nur geringes oder gar kein Wachstum. Im Sommer wachsen die Zimmerpflanzen hingegen wieder schneller.

Man unterscheidet Schatten- und Sonnenpflanzen. Im Gegensatz zu den Schattenpflanzen, die an niedrigere Lichtstärke gewöhnt sind, bevorzugen Sonnenpflanzen höhere Lichtstärken, wobei eine zu hohe Lichtmenge zur Schädigung der Pflanze führen kann, beispielsweise bei Schattenpflanzen, die plötzlich praller Sonne ausgesetzt werden.

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